Marienkirche in Prenzlau
Die Marienkirche in Prenzlau ist ein Bauwerk im Stil der Backsteingotik, das in den Jahren 1289-1340 entstand. Zuvor stand an diesem Platz auch eine Kirche aus Feldsteinen, die im Zuge des Neubaus aber entfernt wurde. In den folgenden Jahrhunderten wurden immer wieder zusätzliche Teile an das Bauwerk angefügt. (1350 Margareten- und Christophoruskapelle, 1400 – 1412 Nördliche und Südliche Portalvorhalle…). Im Jahr 1546 wurde schließlich der Nordturm in seiner heutigen Form fertiggebaut und 1776 der Südturm.
Im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche in den letzten Kriegstagen größtenteils zerstört, der Wiederaufbau ging in der säkularisierten DDR nur sehr schleppend vor sich. Der spätgotische Marienaltar des so genannten Meisters des Prenzlauer Hochaltars, konnte zwar vor der Zerstörung gerettet werden, wurde aber in den Jahren des kommunistischen Regimes nicht restauriert. Erst am 07.11.1972 wurde begonnen den Dachstuhl neu zu bauen, bis zur Kirchweihe am 07.10.1990 sollte aber noch sehr viel Zeit vergehen. Erst im Jahre 1995 wurde der inzwischen vollständig wieder hergestellt Marienaltar wieder aufgestellt.